Hochzeit, zum dritten – wie man eine Hochzeitsreise NICHT fotografiert.

Eine Hochzeit setzt das Brautpaar einem nicht zu unterschätzenden Stress aus. Die freudige zweisame Entspannung erfolgt meist danach und nein, ich spiele hierbei ausdrücklich nicht auf die Hochzeitsnacht an… gemeint ist die Hochzeitsreise, ihr Ferkel!

Ich bin kein Freund dieser „Welche Ausrüstung für…„-Fragen. Die einzig gewissenhafte Antwort, die ich hierauf geben kann ist und bleibt: Die, mit der Du Dich auskennst, vielleicht minimal ergänzt.

Im Kontext eines Artikels, den ich jüngst gelesen habe, könnte man auch diese Aussage wohl falsch verstehen. Denn die junge Braut hatte scheinbar keine Ausrüstung und hat diese minimal durch eine 40-Euro-Digicam ergänzt. Kann man so machen, aber dann sehen die Bilder halt sch*** aus. Hat die frischgebackene Frau Gemahlin dann auch festgestellt – nach der Hochzeitsreise – und im Fotogeschäft reklamiert.

Man braucht für eine 6000-Euro-Hochzeitsreise nicht zwingend eine 6000-Euro-Kamera, aber bei einer Kamera für 40 Pfund kann es passieren, dass die Hochzeitsreise nach 40 Pfund aussieht… und damit meine ich nicht das Gewicht der Braut, sondern Britische Pfund… ja, die mit der Queen drauf. In diesen Fällen ist man meist sogar mit Bildern aus einem halbwegs aktuellen Smartphone besser bedient.

Ansonsten gilt natürlich: sich vor der Reise (ob nun Hochzeits- oder Urlaubsreise) mit der Ausrüstung vertraut machen. So findet man so noch rechtzeitig evtl. vorhandene Macken – gilt auch für künftige Ehegatten. Zweitens werden die Bilder besser, wenn man sich nicht mit der Kamera beschäftigen muss, sondern mit dem Motiv.

Und noch ein abschließender Tipp: Bei allem Enthusiasmus, man hat die Braut bzw. den Bräutigam geheiratet, nicht die Kamera… haben die Hände auf der Hochzeitsreise mehr Kontakt zur Fotoausrüstung als zum Partner, dann hat man was falsch gemacht. DAS dürft ihr jetzt verstehen, wie ihr wollt 😉